Pressemitteilung

06.04.2009

Helmut Werner-Preis 2009: Engagement für transplantierte Kinder wird belohnt

Helmut WernerFrankfurt am Main. Der „Helmut Werner-Preis“ der Kinderhilfe Organtransplantation (KiO) belohnt auch in diesem Jahr herausragendes Engagement für betroffene Kinder und Jugendliche. Namensgeber der mit 5.000 Euro dotierten Auszeichnung ist der 2004 verstorbene frühere Mercedes-Chef Helmut Werner (Foto), der sich in besonderer Weise für die Idee der Organspende einsetzte. Das Preisgeld stiftet die Familie Werner.

Sich bewerben oder vorgeschlagen werden können alle, die sich in Deutschland im Bereich der Organtransplantation bei Kindern und Jugendlichen durch eine wissenschaftliche Arbeit, durch ein Projekt oder durch langjährige Tätigkeit in der Pflege oder der psychosozialen Betreuung hervorgetan haben. Mediziner, Psychologen, Sozialpädagogen und Pflegefachkräfte sind gleichermaßen angesprochen.

„Der Helmut Werner-Preis erinnert daran, dass transplantierte Kinder und ihre Familien im Zusammenhang mit den Belastungen einer Transplantation Unterstützung und Betreuung benötigen“, sagt der KiO-Vorsitzende Hans Wilhelm Gäb.

Bewerbungen sind bis 31. Juli zu richten an: Kinderhilfe Organtransplantation e.V., Postfach 70 06 20, 60556 Frankfurt/Main, E-Mail: kio@vso.de. Die komplette Ausschreibung steht zum Download unter www.kiohilfe.de im Internet. Über die Preisvergabe entscheiden der KiO-Vorstand und ein Kuratorium, dem führende Transplantationsmediziner Deutschlands angehören.

Bisherige Preisträger:

2008: Prof. Dr. Heinrich Netz, Transplantationsmediziner, Klinikum München-Großhadern

2007: Dr. Miriam Zimmering, Oberärztin Kindernephrologie, Charité Berlin

2006: Prof. Dr. Martin Burdelski, Transplantationsmediziner, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

2005: Prof. Dr. Gisela Offner, Transplantationsmedizinerin, Med. Hochschule Hannover

2005: Meike Franke, Kinderkrankenschwester, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

KiO unterstützt Kinder vor und nach einer Transplantation sowie deren Familien, die neben der medizinischen Fürsorge auch Betreuung und materielle Hilfe benötigen. KiO ist eine Initiative des Vereins Sportler für Organspende, in dem sich eine Elite des deutschen Sports zusammengeschlossen hat. Erster Vorsitzender ist Hans Wilhelm Gäb, Aufsichtsratsvorsitzender der Stiftung Deutsche Sporthilfe und selbst lebertransplantiert. Zum Vorstand gehören der herztransplantierte Leichtathletik-Olympiasieger Hartwig Gauder, Antje Gutsche als Mutter eines transplantierten Kindes, Fechtweltmeisterin Sabine Krapf und der ehemalige Opel-Vorstand Horst Borghs. Prominente Persönlichkeiten wie Franz Beckenbauer, Johannes B. Kerner oder Rosi Mittermaier unterstützen KiO. Unter www.kiohilfe.de informiert der gemeinnützige und mildtätige Verein über seine Tätigkeit. Jeder kann als KiO-Fördermitglied (ab 48 Euro Jahresbeitrag) mithelfen.

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