Pressemitteilung

15.06.2014

Helmut Werner-Preis der Kinderhilfe Organtransplantation

Hilfeverein belohnt 2014 zum zehnten Mal Engagement für transplantierte Kinder

Frankfurt am Main, im Juni 2014. Zum zehnten Mal vergibt die Kinderhilfe Organtransplantation e.V. (KiO) in diesem Jahr den Helmut Werner-Preis für herausragendes Engagement für organkranke Kinder und Jugendliche. Seit 2005 belohnt diese Auszeichnung Menschen, die sich um die Belange von Kindern und Jugendlichen vor oder nach einer Transplantation verdient gemacht haben. Dies können Mediziner genauso sein wie Psychologen, Sozialpädagogen oder Pflegefachkräfte. Der Preis ist benannt nach dem ehemaligen Automobilmanager, der 2004 an den Folgen eines Leberversagens starb. Helmut Werner hatte zusammen mit dem Verein Sportler für Organspende die Gründung von KiO ermöglicht, konnte selbst aber nicht mehr rechtzeitig durch eine Organspende gerettet werden. Das Preisgeld von 5000 Euro stiftet die Familie Werner.

Für den Helmut Werner-Preis 2014 vorgeschlagen werden können alle, die sich in Deutschland im Bereich der Organtransplantation bei Kindern und Jugendlichen durch eine wissenschaftliche Arbeit, durch ein Projekt oder durch langjährige Tätigkeit in der Pflege oder der psychosozialen Betreuung hervorgetan haben. Bewerbungen sind bis 30. September 2014 zu richten an: Kinderhilfe Organtransplantation e.V., Otto-Fleck-Schneise 8, 60528 Frankfurt am Main, E-Mail: kio@vso.de. Über die Preisvergabe entscheiden der KiO-Vorstand und ein Kuratorium, dem führende Transplantationsmediziner Deutschlands angehören. Komplette Ausschreibung und Kontakt unter www.kiohilfe.de.

Bisherige Preisträger:
2013: Prof. Dr. Knut Helmke, Kinder-Radiologe, Hamburg
2012: PD Dr. Susanne Bechtold-Dalla Pozza und Prof. Dr. Robert Dalla Pozza, Transplantationsmediziner und Wissenschaftler, München
2011: Evelyn Reichwald-Klugger, Psychologin, Heidelberg
2010: Hanna Harste und Marcelina Plonka-Sobota, Kinderkrankenschwestern, Hannover
2009: Dr. Ekkehard Sturm, Transplantationsmediziner, Tübingen
2008: Prof. Dr. Heinrich Netz, Transplantationsmediziner, München
2007: Dr. Miriam Zimmering, Oberärztin Kindernephrologie, Berlin
2006: Prof. Dr. Martin Burdelski, Transplantationsmediziner, Hamburg
2005: Prof. Dr. Gisela Offner, Transplantationsmedizinerin, Hannover,
und Meike Franke, Kinderkrankenschwester, Hamburg

Zu KiO: KiO unterstützt organkranke Kinder und deren Familien vor und nach einer Transplantation in sozialen Notlagen. In den vergangenen 18 Jahren sind in Deutschland rund 5000 Kinder und Jugendliche transplantiert worden, meist aufgrund angeborener Organfehlbildungen. Der gemeinnützige und mildtätige Verein unterstützt in Härtefällen finanziell und hat spezielle Freizeit-Programme entwickelt, die Kindern nach oft jahrelanger Krankheit neues Selbstvertrauen geben und dem Zusammenhalt der Familien gut tun. Angebote wie ein Beratungstelefon und eine Medikamenten-App helfen transplantierten Jugendlichen auf ihrem Weg in die Selbständigkeit. KiO (www.kiohilfe.de) finanziert sich ausschließlich aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen (ab 48 Euro/Jahr). Ins Leben gerufen worden ist KiO im Februar 2004 vom Verein „Sportler für Organspende“. Im März 2014 hat der FC Bayern München eine offizielle Patenschaft für KiO übernommen, die von Olympiasieger Matthias Steiner als KiO-Botschafter koordiniert wird.

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