Verzweifeltes Kind, verzweifelte Eltern

21. Januar, 2011

Ein junges Leben: Markus (Name geändert) ist gerade 18 geworden. Im Krankenhaus. Dort lebt er seit 14 Monaten. Eine komplizierte Stoffwechselerkrankung zwingt ihn dazu. Die Dialyse (Foto) hielt ihn am Leben.

Im Sommer 2010 spendet ihm der Vater eine Niere. Markus’ Krankheit führt auch zu Lähmungen. Beim Atmen und Sprechen hat er Probleme. Eng ist die Bindung an die Eltern. Sie kommen täglich. Die Ärzte meinen, das sei wichtig für die Genesung. Trotzdem übernimmt die Krankenkasse keine Fahrtkosten. Dabei ist das Budget der Familie ohnehin knapp. Markus‘ Vater ist nach der Lebendspende arbeitslos, die Mutter Teilzeitkraft. Weil sie nicht mehr weiter wissen, schreiben Markus’ Eltern an KiO. Wir decken postwendend die Fahrtkosten, helfen kräftig mit einem monatlichen Unterstützungsbetrag gegen die Verzweiflung.