Die Angst, alles zu verlieren

24. April, 2012

Ein weiteres Beispiel für die Hilfe von KiO: Maria (6 Monate, Name geändert) ist schwer krank. Ihre Herzkammer ist stark vergrößert, der Herzmuskel schwach. Dilatative Kardiomyopathie, sagen die Ärzte dazu. Nur ein Spenderherz kann helfen.

Seit Monaten liegt Maria intubiert im Klinikum, ist Kategorie „High Urgency“ auf der Transplantationsliste. Ihre Familie steht derweil vor einem weiteren, schier unlösbaren Problem: Ihr Wohnort liegt 200 Kilometer entfernt und Maria hat zwei Schwestern im Kindergartenalter. Wie gleichzeitig für alle da sein? Der Vater ist Alleinversorger, man hat ein Haus gebaut. Nur Pendeln kommt in Frage, dreimal die Woche. Bei den Spritpreisen! Marias Eltern geht das Geld aus. Die Krankenkasse lehnt jeglichen Zuschuss ab. Nur noch KiO bleibt. „Egal, wie wir rechnen, es reicht vorne und hinten nicht“, schreibt uns die Mutter. „Ich habe Angst, alles zu verlieren, wenn uns niemand hilft.“ Wir erstatten die angefallenen Fahrtkosten und legen eine monatliche Unterstützung fest. Und wir drücken Maria und ihrer Familie fest die Daumen!

Foto: Rainer Sturm/Pixelio.de