Helmut Werner-Preis: Rosi Mittermaier und Karl-Heinz Rummenigge ehren Hamburger Transplantationsmediziner

06. Dezember, 2006

Ski-Olympiasiegerin Rosi Mittermaier und FC Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge haben in München den Hamburger Transplantationsmediziner Professor Martin Burdelski mit dem Helmut Werner-Preis der Kinderhilfe Organtransplantation (KiO) ausgezeichnet.

Rummenigge und Mittermaier sind Mitglieder des gemeinnützigen Vereins, der Kindern und ihren Familien hilft, die vor und nach einer Transplantation neben der rein medizinischen Fürsorge auch Betreuung und materielle Hilfe brauchen.

Die mit 5.000 Euro dotierte und zum zweiten Mal vergebene Auszeichnung geht an Persönlichkeiten, die sich mit großem Engagement um transplantierte Kinder und Jugendliche verdient gemacht haben. Prof. Dr. med. Martin Burdelski widmet seine ärztliche und wissenschaftliche Arbeit am Universitätskrankenhaus Eppendorf (UKE) in Hamburg wie kaum ein anderer seit mehr als 30 Jahren der Entwicklung der Lebertransplantation bei Kindern. „Praktisch alle Kinder überleben in Hamburg, das ist ein weltweit einzigartiger Erfolg“, sagte Laudator und Lebertransplantationsspezialist Professor Peter Neuhaus (Charité Berlin). „Wir schauen mit Stolz und Hochachtung auf Professor Martin Burdelski. Ohne ihn würde es die Kinder-Lebertransplantation in Deutschland so nicht geben“, so der Kollege.

Der Helmut Werner-Preis ist benannt nach dem 2004 verstorbenen früheren Mercedes-Chef Helmut Werner, der ein außergewöhnliches Engagement für die lebensrettende Idee der Organspende zeigte.

Helmut Werner-Preisträger Professor Martin Burdelski (Dritter von rechts) mit Karl-Heinz Rummenigge, Professor Peter Neuhaus, Rosi Mittermaier, dem KiO-Vorsitzenden Hans Wilhelm Gäb und Erika Werner (von links)

Karl-Heinz Rummenigge (rechts) übergibt den Helmut Werner-Preis, eine Sanduhr, an Prof. Dr. med. Martin Burdelski

Der Preisträger und Erika Werner