KiO in Berlin

12. Juni, 2019

Jedes Jahr erkranken in Deutschland mehr als 100 Kinder und Jugendliche an einer terminalen Niereninsuffizienz, die eine Behandlung durch Dialyse und Transplantation erforderlich macht. Die Mehrheit der jungen, chronisch nierenkranken Patienten wird in den bundesweit 16 KfH-Nierenzentren für Kinder und Jugendliche betreut.

Neben der hohen medizinischen Fachkompetenz erfordert diese Patientengruppe eine intensive Zuwendung des Behandlungsteams. Auch aus diesem Grund gibt es jährlich ein KfH-Symposium zur psychosozialen Versorgung nierenkranker Kinder. In Berlin war dieses Jahr auch KiO wieder vertreten, durch Vorstand Antje Gutsche (im Bild links) und Mitarbeiterin Gisela Erhard. Sie gaben vor Ort einen Überblick über unsere Hilfsaktivitäten und führten viele interessante Gespräche – aus einigen ergab sich sogar konkreter Hilfebedarf für KiO.

Im März hatte KiO ein neues Zuschussprogramm zur Verbesserung der außermedizinischen Begleitung organkranker und transplantierter Kinder ins Leben gerufen, das auf große Resonanz gestoßen ist. „KiO hat sich in Klinikkreisen zu einer festen Größe entwickelt und ist zu einer Stütze bei der Arbeit mit betroffenen Familien geworden“, resümiert Antje Gutsche nach dem Symposium.