Hilfe für Leas Leben

21. Juli, 2017

Auch wenn sie sich manchmal ähneln: Jeder KiO-Hilfsfall ist anders und in der Regel ziemlich komplex. So auch bei diesem leber- und nierentransplantierten Mädchen.

Um ihr Leben zu retten, erhielt die vier Jahre alte Lea (Name geändert) schon kurz nach der Geburt eine neue Leber. Seitdem stand sie auch auf der Warteliste für eine Niere. Lebendspenden von Verwandten waren aus medizinischen Gründen nicht möglich. So bekam Lea erst nach mehr als drei Jahren an der Dialyse Ende des vergangenen Jahres eine neue Niere. Gesundheitlich geht es ihr jetzt gut. Alle drei Wochen muss sie zur ärztlichen Untersuchung in die Transplantationsklinik – die ist mehr als 150 Kilometer von zu Hause entfernt. Vor allem verursacht den Eltern aber das Bauchschmerzen: Lea benötigt über eine Sonde dauerhaft ein Medikament und die Krankenkasse übernimmt nur einen Festbetrag für das Generikum. Obwohl die Ärzte bescheinigen, dass Lea das Original besser verträgt! Die Differenzkosten müssen die Eltern tragen. Das ist schon ein Batzen, zumal die Mutter wegen der Pflege nicht in ihren Beruf zurück kann.


KiO kann grundsätzlich keine Medikamente finanzieren. Doch Fahrtkostenzuschüsse für das Pendeln zwischen Wohnort und Klinik sind für uns Standard. Auf diese Weise unterstützen wir Lea und ihre Familie.

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