Deutscher Judo-Bund unterstützt KiO
Der Deutsche Judo-Bund (DJB) ist neuer, offizieller Unterstützer von KiO, der Kinderhilfe Organtransplantation – Sportler für Organspende e. V. Der gemeinnützige und mildtätige Hilfeverein (www.kiohilfe.de) steht Familien mit organkranken Kindern in finanziellen Notsituationen und mit speziellen Programmen bei. KiO ist eine Initiative des deutschen Sports, sie wurde vor 30 Jahren vom früheren Sporthilfe-Vorsitzenden Hans Wilhelm Gäb begründet. Zu den ersten Unterstützern zählten ab 1996 der FC Bayern München und der Deutsche Fußball-Bund. Franz Beckenbauer und Franziska van Almsick gehörten zu Beginn zu den prominentesten „Sportlern für Organspende“.
Heute sind mehr als 100 Olympiasieger, Welt- und Europameister Mitglied bei KiO, darunter bekannte Judokas wie Olympiasiegerin Yvonne Bönisch oder Weltmeister Florian Wanner. Seit dem vergangenen Jahr unterstützt eine Gruppe von 15 jungen Athletinnen und Athleten den Hilfeverein insbesondere in den sozialen Medien. Zu den „KiO Young Champions“ gehören vier Judokas, welche die Olympischen und Paralympischen Spiele 2028 in Los Angeles im Blick haben: die Doppeleuropameisterin Alina Böhm als Team-Captain, der Paralympicsdritte Lennart Sass sowie die zweimalige WM-Dritte Mascha Ballhaus und die Europameisterin Seija Ballhaus. Konzipiert und mit umgesetzt haben das Team der KiO Young Champions zwei Judokas: Top-Athletin Alina Böhm und Oliver Kauer-Berk, Vorstandsmitglied und Mitgründer von KiO sowie Chefredakteur des Judo Magazins. Auch die Stiftung Deutsche Sporthilfe half mit.
Der DJB wird KiO vor allem in der Kommunikation behilflich sein. Zum Beispiel mit seiner großen Reichweite in den sozialen Medien sowie bei den Top-Events des deutschen Judosports. DJB-Vorstand Johannes Karsch sagt: „Die Idee der Organspende passt zu uns: einer für den anderen. Wir wollen das Judoprinzip der gegenseitigen Hilfe zum beiderseitigen Wohlergehen schließlich nicht nur auf der Matte leben. Und wenn es dann noch um die Hilfe für Kinder geht, sind wir sicher die richtige Sportart und tragen gerne unseren Teil bei.“ Lino Hermanns, DJB-Referent für Kommunikation und Marketing, erläutert: „Mit unseren Auftritten auf Social Media erreichen wir jeden Monat tausende Interessierte. Alleine auf Instagram hatten wir 2025 mehr als 10 Millionen Aufrufe mit unserem Content. Der sportliche Touch von KiO macht es uns hier einfach, dieses vorbildliche Engagement für betroffene Kinder und zum Teil sehr junge Familien zu unterstützen.“
Die KiO-Vorsitzende Franziska Liebhardt, Paralympicssiegerin und selbst lungen- und nierentransplantiert, sagt: „Im KiO-Team freuen wir uns sehr, dass der DJB auf uns zugekommen ist. Jedes Mitmachen, jedes Vorbild hilft, Leben zu retten, kleinen Patientinnen und Patienten und ihren Eltern Mut zu machen und Spenden für unsere notwendige und umfassende Hilfsarbeit zu sammeln.“ KiO-Vorstand Oliver Kauer-Berk findet: „Die KiO Young Champions und das proaktive Engagement des DJB für unsere gute Sache zeigen, dass Solidarität und Hilfsbereitschaft entscheidende Elemente des Sports bleiben. Die Judokas gehen mit gutem Beispiel voran.“