Hilfe für Mutter in Not

30. April, 2013

Von Geburt an herzkrank – die Klinik kennt der 14-jährige Adrian in- und auswendig. Vor einem halben Jahr erhielt er ein Spenderherz. Doch Adrian, seine drei Geschwister und die allein erziehende Mutter können noch nicht aufatmen:

Adrians Zimmer muss nach den Hygienevorschriften der Ärzte neu ausgestattet werden: neue Möbel, Teppichboden raus, andere Matratze, frischer Anstrich, komplette Desinfektion. Als Empfängerin von Arbeitslosengeld muss sich die Mutter dafür Geld von Bekannten leihen. Zur finanziellen Sorge kommt die seelische Belastung: Adrian fühlt sich seit der Transplantation ausgegrenzt, vorher hatte er ein Zimmer mit seinen Brüdern. Ein ganz spezieller Fall. Die Mutter hat schlimme Verlustängste – auch ihr jüngster Sohn (6 Jahre) ist herzkrank – und niemanden zum Reden. Das Telefonat mit KiO-Vorstand Antje Gusche, selber Mutter eines transplantierten Kindes, hilft ihr ungemein. Und wir erstatten gegen Zusendung der Kaufbelege die Kosten für das neue Zimmer. Es geht aufwärts.