Hilfsfall Lilli: Krankheit kostet…

16. Dezember, 2015

Krankheit kostet. Die Eltern der leberkranken Lilli (16 Monate, Name geändert) können ein Lied davon singen. KiO unterstützt die Familie seit mehr als einem Jahr. Wie so oft geht es um Kosten für Übernachtungen der Eltern in Kliniknähe und Klinikfahrten.

Denn auch Lillis Zuhause liegt weit von der Spezialklinik entfernt. Bei ihr auf der Intensivstation ist der Vater, da er als Alleinverdiener Krankengeld beziehen kann. Die Mutter betreut daheim die Geschwister, einen achtjährigen Bruder und eine fünfjährige Schwester (siehe Foto). Glücklicherweise ist der Arbeitgeber kulant und ermöglicht es Lillis Vater, tageweise zu arbeiten. Die Auszahlung seines Verdienstausfalls zieht sich jedoch hin, und die Fahrten der Mutter zu ihrem jüngsten Kind übernimmt die Krankenkasse gar nicht. Auch die Unterbringung des Vaters im Elternhaus der Klinik kostet. Der Familie geht das Geld aus…

KiO steht ihr zum wiederholten Male bei, hilft mit einem größeren Betrag und organisiert weitere finanzielle Hilfe über andere Quellen. Und wie geht es Lilli? Sie wurde bereits mit fünf Wochen lebertransplantiert, doch das Organ arbeitet nicht richtig. Lilli muss ein weiteres Mal transplantiert werden, die Mutter will einen Teil ihrer Leber spenden. Die Zeit in der Klinik zieht sich hin. Wir stehen mit dem Sozialdienst in Kontakt, der uns den Dank der Familie übermittelt: „So kann die Zeit überbrückt werden. Lilli ist derzeit stabil und die Familie managt die Situation des Wartens, Bangens und Hoffens gut.“ Für uns ist wieder einmal klar: Die finanzielle Situation einer Familie wäre nicht so schlimm, wäre das Kind gesund.

Hier für organkranke Kinder und Jugendliche wie Lilli spenden