Freudentränen

12. Mai, 2014

Nicht jeder Arbeitgeber hat soziales Gespür: An dem Tag, an dem der zweijährige Marc wegen einer angeborenen Gallenerkrankung zur Lebertransplantation in die Klinik muss, wird seinem Vater in der Probezeit fristlos gekündigt. Aber es gibt KiO.

Ohne letzten Lohn und mit der zwangsläufigen Sperrzeit bei der Agentur für Arbeit stehen Marcs Eltern vor dem finanziellen Abgrund. Die junge Mutter befindet sich noch in der Ausbildung. Marcs Vater, von der Erkrankung seines Sohnes emotional sehr mitgenommen, hat furchtbare Angst, die Miete nicht zahlen zu können. Und er schämt sich, um Hilfe zu bitten. Die Mitarbeiterin des Klinik-Sozialdiensts überzeugt ihn, sich an KiO zu wenden. Es gibt keinen anderen Ausweg. Mit einer schnellen Einmalzahlung lindern wir die schlimmsten Sorgen. Vom Sozialdienst erreicht uns wenig später eine E-Mail: „Ganz herzlichen Dank für diese enorme Entlastung der Eltern! Eine dankbare Umarmung und Freudentränen sende ich Ihnen von Marcs Vaters“. Die beste Nachricht: Marc ist erfolgreich ein neues Organ transplantiert worden, sein Zustand sei „sehr zufriedenstellend“, heißt es. Und der Vater hat eine andere Arbeitsstelle in Aussicht.

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Foto: Pixelio